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Als ich von Hundertwasser Tod erfuhr,
war dies ein gravierender Einschnitt in mein Leben.
Seit meinem 15. Lebensjahr ist Hundertwasser
mein künstlerisches und menschliches Vorbild,
und ich wollte ihn schon immer einmal kennen lernen.
Im Februar 2000 seinem Todesmonat
hatte ich alles für eine Reise nach Neuseeland organisiert,
aber der Tod kam zuvor. Hundertwasser starb
auf seiner jährlichen Rückfahrt nach Europa.
Dieses Erlebnis löste einen derartigen Schock in mir aus,
dass ich meinen Schmerz loswerden musste.
Eine Todesanzeige schien mir angebracht.
Meine Schwester Beate nahm Anteil an meiner Trauer.
Sie inserierte in der Tageszeitung « 24 HEURES »
des Kantons Waadt, und ich in der Tageszeitung « TRIBUNE DE GENEVE »
des Kantons Genf.
Hundertwassers Tod hat
meinen Schaffensdrang neu entfacht und meinen Arbeiten einen Sinn gegeben,
indem ich Hundertwasser durch meine
Produktion ehre und sie ihm symbolisch als Opfergabe schenke.
So lebt Hundertwasser auch in mir weiter.
Ich betrachte mich sozusagen als seine Erbin,
aber bin trotzdem eine eigenständige Künstlerin.
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